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Umschließung und Wasserhaltung | Traiskirchen

AUFTRAGGEBER:Stadtgemeinde Traiskirchen
AUFTRAGSORT:Traiskirchen, Oeynhausen
LEISTUNGSZEITRAUM:2007 - 2009
LEISTUNGEN:Örtliche Bauaufsicht
PROJEKTBESCHREIBUNG:

Die Absicherung der ehemaligen Mülldeponie der Stadtgemeinde Traiskirchen wurde durch eine einschalige Umschließung mit bis in den Grundwasserstauer einbindenden Dichtwänden vorgenommen. Die Altlast umfasst eine Fläche von ca. 9 ha, es befinden sich eine Betriebsanlage der NUA Abfallwirtschafts GmbH sowie ein Steinmetzbetrieb auf dem Altlastareal.

Die Dichtwand wurde als Einphasenschlitzwand, Stärke 60 cm, hergestellt. Zusätzlich zur Abkapselung erfolgte die Absenkung des Grundwasserstandes im Altlastareal mittels 3 Absenkbrunnen. Die Entsorgung des anfallenden Pumpwassers erfolgt durch Einleitung in den Mischwasserkanal der Stadtgemeinde Traiskirchen.

Die Kontrolle der Wasserstände sowie die Pumpenschaltung erfolgt über eine zentrale Steuerung mit automatischer Wasserstandserfassung in 6 Innen- und 6 Außenpegel.

Zur Verhinderung eines durch die Umschließung verursachten Aufstaus im Grundwasseranstrombereich ist für den Fall hoher Grundwasserstände ein Ausgleichssystem vorgesehen. Dazu wird das Grundwasser im Anstrombereich durch eine ca. auf HGW-Niveau verlegte Dränageleitung erfasst, entlang der Ostseite um die Umschließung geleitet und im Abstrombereich wiederversickert.

Die bestehende Oberflächenentwässerung im Bereich der Betriebsanlagen wurde in Hinblick auf eine Minimierung der Versickerungsmengen adaptiert. Auf den großflächigen Grünflächen außerhalb der Betriebsanlagen wurde eine Wasserhaushaltsschicht hergestellt.

PROJEKTECKDATEN:
  • Deponieumschließung bestehend aus 12.649 m2 Einphasenschlitzwand, Stärke 0,6 m, Tiefe bis 11,2 m
  • 3 Absenkbrunnen DN 600 mit Ortbetonvorschächten
  • 12 Steuerpegel, Ausbau PVC DN 150, ausgerüstet mit automatischer Wasserstandserfassung
  • ca. 25.000 m2 Oberflächenabdeckung mit Wasserhaushaltsschicht
  • Vollautomatische Anlagensteuerung