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Rückstauhebeanlagen

Ursache für einen Kanalrückstau

In den letzten Jahren haben die Starkregenereignisse an Intensität und Häufigkeit zugenommen.

Ein Rückstau in der Kanalisation kann z.B. durch große Wassermassen aufgrund von Starkregenereignissen verursacht werden. Die Folgen eines Kanalrückstaus sind bekannt: Überschwemmungen im Keller oder Erdgeschoss.

Prinzip

Der Wasserspiegel im Kanal kann bei extremem Regen bis zur sogenannten Rückstauebene ansteigen. Dabei füllen sich die Leitungen der Hauskanalanlage mit den Wassermassen auf. Die Rückstauebene liegt bei ebenen Straßen auf Niveau der Gehsteigoberkante bzw. auf Straßenniveau plus 10 cm. Alle Ablaufstellen, die tiefer als die Rückstauebene liegen, sind rückstaugefährdet, weil die Wassermassen, die im Kanal keinen Platz mehr haben, mit starkem Druck einen „Ausweg“ suchen und durch alle Öffnungen ohne Rückstausicherung austreten können. Der Hauskanal endet erst bei der Einmündung in den Straßenkanal. GrundstückseigentümerInnen und HausbesitzerInnen sind für ihren Hauskanal selbst verantwortlich!

Für die Lösung dieses Problems kommen

  • Rückstauhebeanlagen und
  • Abwasserhebeanlagen

zum Einsatz.

Dabei werden die vom Straßenkanal rückgestauten Wässer vom Hauskanal abgesperrt und die hauseigenen Wässer mittels Pumpen in den Straßenkanal gedrückt. Eine richtig geplante und ausgeführte Versickerungsanlage erspart Schäden am eigenen bzw. auf den benachbarten Grundstücken für die im Verschuldensfall der Bauherr haftet.

Unsere Ingenieurleistungen umfassen:

  • Planungsleistungen (Entwurf, Einreich- und Detailplanungen, Kollaudierungen)
  • Variantenstudien
  • Kostenschätzungen
  • Ausschreibungen
  • Örtliche / Wasserrechtliche Bauaufsicht

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